Nützliche Informationen für Reisende / Peru
Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten


Peru bietet dem interessierten Reisenden eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten. Das Land ist reich an kulturellen Schätzen der präkolumbianischen Kulturen, der Kolonialzeit und der heutigen lebendigen Kultur seiner Menschen, sowie an bedeutenden Naturdenkmälern, die zum Beobachten der Tierwelt einlädt. Daneben können Sie in Peru zahlreiche Freizeitaktivitäten und Sportarten betreiben, wie z.B. Trekking, Reiten, Mountainbiking, Surfen, Windsurfen, Rafting, Bergsteigen, Paragliding oder Sandboarding, u.v.m. Außerdem bietet sich auch ein Einblick in den Schamanismus für Esoterik-Begeisterte an. Wo Sie was am besten unternehmen können bzw. wo sich die wichtigsten Orte für welche Art von Sehenswürdigkeit bzw. Aktivität befinden, können Sie folgender Karte entnehmen; ebenso, wo die bedeutendsten Naturschutzgebiete und Nationalparks liegen. Karte >>

Einreisebestimmungen

Europäer, die zu touristischen Zwecken nach Peru einreisen, benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Ein Visum ist für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bitte unbedingt darauf achten, das der Beamte der peruanischen Einreisebehörde im Pass oder dem Einreisezettel (gibt es im Flugzeug) die Aufenthaltsdauer vermerkt. Es ist schon vorgekommen, dass hier nur ein Aufenthalt von 30 Tagen eingetragen wurde, obwohl man länger im Land bleiben wollte (also bei der Einreise darauf achten). Diesen Einreisezettel, den man schon im Flugzeug erhält, und der vom Zollbeamten abgestempelt wird, sollte man auf keinen Fall verlieren. Bei der Ausreise muss dieser Einreisezettel wieder vorgelegt werden. Reisende anderer Nationalitäten erkundigen sich bitte bei den zuständigen peruanischen Konsulaten in ihrem Land.

Zeitverschiebung

Peru liegt zeitmäßig während der Sommerzeit 7 h und während der Normalzeit 6 h hinter uns (dies entspricht GMT -5 h)

Berlin

Lima

Wetter / Klima

In der Sierra sind die Wetterverhältnisse tagsüber meist trocken und sonnig. Nachts kann es aber empfindlich kalt werden. Temperaturen bis zum Gefrierpunkt sind dann möglich. Die Regenzeit, mit teilweise extrem starken Regenfällen, dauert im Hochland von Januar bis März.
Das Wetter an der Küste ist von April bis November geprägt von Nebeln und feiner Regen (Garua), die vom Pazifik her aufsteigen, so dass der Himmel häufig grau verhangen ist und die Temperaturen ca. um die 11 bis 15°C liegen. Der Sommer von Dezember bis März ist durch Sonne, blauen Himmel und Temperaturen um 25 bis 30°C charakterisiert.
Im Amazonastiefland gibt es quasi keine Jahreszeiten. Es herrscht ein Tageszeitenklima. Tagsüber liegen die Temperaturen um die 25 bis 30°C , bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Regenfälle sind immer wieder möglich.
Entsprechend der unterschiedlichen geographischen Regionen herrschen in Peru ebenso große klimatische Unterschiede. mehr Information über Wetter und Klima >>

Geld

Die peruanische Währung ist der Nuevo Sol (1 S/. = 100 Centimos). Sie wurde nach Überwindung der Hyperinflation im Jahre 1991, unter Streichung einiger Nullen, eingeführt. Seitdem ist die Währung relativ stabil. Den aktuellen Kurs können Sie hier abfragen Wechselkurse >>

Es gibt Banknoten im Wert von [10], [20], [50], [100] und [200] S/., Münzen im Wert von [1], [2] und [5] S/. sowie [1], [5], [10], [20] und [50] Centimos. Landes- und Fremdwährung können in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden.

In allen größeren Städten ist der Tausch von Euro in Soles ohne Probleme möglich. (TIP! Nicht gleich auf dem Flughafen größere Summen tauschen, da hier unserer Erfahrung nach ein schlechterer Tauschkurs notiert ist) In ausgewiesenen Wechselstuben (Casa de Cambio) ist der Geldwechsel sehr sicher (Wachschutz) und die Kurse sind angeschrieben. Es gibt auch viele autorisierte Geldwechsler (erkennbar an ihren Westen mit Dollar oder Eurozeichen und umgehängten Ausweis), welche jedoch meist einen schlechteren Kurs anbieten. In abgelegenen Regionen ist nach wie vor der Dollar die bessere und beliebtere Währung. Die aktuellen Umtauschkurse finden Sie im Internet und ebenso bei fast allen Tageszeitungen oben auf der ersten Seite.

Die Zahlung mittels Kreditkarte (hier ist Visa die am meisten akzeptierte) ist vor allem in den touristischen Zonen weit verbreitet (Hotels, Flugtickets).

Eine sichere und praktikable Möglichkeit an Bargeld zu kommen stellt der Bankautomat dar (Caja Automatica oder Bancomatico). Hier können Sie mit EC-Karten, welche das Maestro oder Cirrus Zeichen haben, wie von zu Hause gewohnt Geld abheben. Die Beträge werden je nach Wunsch und Eingabe in Soles oder US$ ausgegeben. Die Menüführung ist oft mehrsprachig (TIP! bei der Interbank auch auf deutsch / Cajero global net). Bedenken sollten Sie allerdings die durch das Kreditinstitut erhobenen Gebühren. Mit Kreditkarten ist ebenfalls eine Abhebung möglich aber sehr teuer. TIP! Empfohlen wird den Betrag in US – Dollar statt in Soles abzuheben (umgerechnet bekommt man mehr) und dann in Soles zu tauschen. Pro Abhebung erhält man max. 300 US$ (bei manchen Automaten nur max. 200 US$), die Gebühren sind jeweils gleich.

Große Scheine sind oft schwer wechselbar, daher schon beim Tausch auf kleine Scheine, max. 50 Soles, bestehen.

Produkt
Einheit
Preis in Nuevos soles

Kiosk, Market
Stadt
Cuzco, Lima
Wasser
1/2 Liter
1,50
2,50
3,50
Cola
1/2 Liter
1,80
2,50
3,50
Bier
330 ml
2,50
5,00
8,00
Chips
Packung
5,00


Zigaretten
Schachtel
5,50
8,50
9,50
Whisky
Glas

12,00
16,00
Pisco o. Vodka Cola
1 Liter

15,00
20,00
Brötchen
pro Stück

20 Centimos
Tee, Kaffee
Tasse

4,00
6,00
Brathühnchen mit Pommes
Portion

20,00
27,00
Pizza / Pasta
Portion

17,00
26,00
Cebiche (mariniertes Fischgericht)
Portion

18,00
27,00
Typische Mahlzeit
Portion

20,00
27,00
Taxi (ca. pro Kurzfahrt)
Fahrt

4,00
9,00


Wechselkurse >>

Steuern / Trinkgeld

Einige Hotels und Restaurantes geben ihre Preise Netto, dann müssen noch die üblichen 19 % aufgerechnet werden, in einigen Fällen noch zusätzlich 10 % Service.

Sie sind in Peru nicht verpflichtet Trinkgeld zu geben. Dieses ist eine freiwillige Leistung und richtet sich nach Ihrer Zufriedenheit für den erhaltenden Service. Damit Sie ein Gefühl für die Höhe des Tringeldes bekommen an dieser Stelle einige nützliche Hinweise.

Restaurant: Im Restaurant ist im Preis ein Serviceaufschlag meist enthalten. Bei gutem Service sollte man jedoch entsprechend großzügig nach oben aufrunden (10% bis 15% vom gesamten Betrag).
Lokale Guides: 5 S/. oder 2 $
Taxis: Taxifahrer erhalten für die Beförderung kein Trinkgeld.
Gepäckträger: 5 S/. oder 2 $
Zimmerservice: Die Höhe des Trinkgeldes ist unterschiedlich in den verschiedenen Häusern. Man sollte die Arbeit und Mühe der Angestellten zu schätzen wissen.
Transportmittel vor Ort

Für die in den Reiseverläufen angegebenen Inlandsflüge gilt, dass diese von nationalen Flugunternehmen durchgeführt werden und von uns für Sie gebucht werden. Wir versuchen generell die renommiertesten und besten Airlines für Sie zu buchen, um Ihnen einen gewissen Qualitätsstandard anbieten zu können. Während einer von uns gebuchten Reise werden die Transporte in der Regel in Komfort-Reisebussen organisiert. Auf Strecken, die häufig befahren werden, wie z.B. entlang der Panamericana (Lima-Ica-Arequipa), sind diese Busse sehr gut ausgestattet, mit großzügigen Schlafsitzen und viel Beinfreiheit. Anders ist es auf Strecken, die abseits der gängigen touristischen Routen verlaufen, hier muss man mit landestypischen Bussen rechnen. Wir versuchen grundsätzlich für unsere Kunden die komfortabelsten Busse zu buchen. Innerhalb der Städte können Sie bequem mit Taxis fahren. In Lima kostet eine normale Taxifahrt ca. sechs bis sieben Soles, in den Provinzstädten etwa zwischen drei und vier Soles. Eine Ausnahme sind die Fahrten von den Flughäfen in die Stadtzentren, da die Flugplätze meistens etwas abseits gelegen sind, so dass eine solche Fahrt z.B. in Lima ca. zwischen 25 und 30 Soles kostet. Generell empfiehlt es sich vor einer Fahrt unsere Reiseleitung zu fragen, wie teuer diese etwa sein wird, da sich die Preise ändern können. Neben den Taxis gibt es noch die Colectivos und die Combis, das sind mehr oder weniger privat organisierte Linienbusse, die wir dem Ortsfremden nur mit ortskundiger Begleitung empfehlen können, da hierzu eine gewisse Sprach- und Ortskenntnis vorhanden sein sollte, um am gewünschten Zielort anzukommen. Karte >>

Internet / Telefon / Post

Das Internet ist im Land weit verbreitet. Es gibt viele und vor allem preiswerte Internetstuben. Von hier kann meistens auch sehr kostengünstig nach Europa angerufen werden. Tribandhandys funktionieren, sind aber aufgrund der hohen Minutenpreise nicht zu empfehlen. Wer im Land telefonieren möchte, kann sich ohne Probleme eine Telefonkarte (GSM) kaufen, ähnlich der Callya-Karte in Deutschland. Es gibt öffentliche Münz- und Kartentelefone. Telefonkarten werden in Kiosken und in Supermärkten verkauft (Achtung! Bindung an eine Telefongesellschaft).
Die klassische, postalische Variante funktioniert ohne Probleme. Nach unserer Erfahrung benötigt die Post ca. 2 – 3 Wochen nach Deutschland.

Stromversorgung

Das Stromversorgungssystem ist in Peru nicht einheitlich, in der Regel jedoch bei 220 V und 60 Hz. In Arequipa sind es 220 V bei 50 Hz und in Iquitos 110 V mit 50 Hz. Meist gibt es kombinierte Steckdosen (Rund- und Flachstecker), jedoch oft auch nur solche für Flachstecker (Adapter empfehlenswert).

Gesetzliche Feiertage in Peru 2011

Sa 01. Jan - Año nuevo  (Neujahr)
Do 21. Apr - Jueves santo  (Gründonnerstag)
Fr 22. Apr - Viernes santo  (Karfreitag)
So 24. Apr - Domingo de resurrección  (Ostersonntag)
So 01. Mai - Día del trabajo  (Tag der Arbeit)
Fr 24. Jun - Fiesta de San Juan / Día del Indio  (Johannes / Tag der Indios)
Mi 29. Jun - San Pedro y San Pablo  (Peter und Paul)
Do 28. Jul - Independencia del Perú  (Unabhängigkeitstag)
Fr 29. Jul - Fiestas Patrias  (Nationalfeiertag)
Di 30. Aug - Santa Rosa de Lima
Sa 8. Okt - Combate Naval de Angamos
Di 01. Nov - Día de Todos Los Santos  (Allerheiligen)
Do 08. Dez - Día de la Inmaculada Concepción  (Mariä Empfängnis)
Sa 24. Dez - Noche buena  (Heiligabend) gewöhnlicher Samstag
So 25. Dez - Navidad  (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es in Peru ca. 3000 lokale Fiestas pro Jahr, die meisten davon zu Ehren des Schutzpatrons eines Ortes. Diese Heiligen stammen ursprünglich aus dem Christlichen Kalender, vermischten sich dann jedoch mit dem Glauben der Andenregionen. Beispielsweise findet Corpus Christi in Cusco etwa zur gleichen Zeit statt wie ein altes Inka-Ritual, so dass sich das von den Spaniern eingeführte Fest mit diesem vermischte und dadurch von der Bevölkerung angenommen wurde. So enstand mit der Zeit ein religiöser Synkretismus. Die Feste in kleinen Ortschaften beziehen sich bis heute meist auf alte Mythen und haben oft eine landwirtschaftliche Bedeutung.

Arequipa
Sehenswerte Feste sind die Prozession der Virgen de la Candelaria an Maria Lichtmess im Vorort Cayma mit Stier- und Hahnenkämpfen, die Prozessionen der Karwoche, die Pilgerfahrt und Prozession zum Schrein der Jungfrau von Chapi, der Gründungstag der Stadt, welcher mit folkloristischen Veranstaltungen, Märkten und Feuerwerk begangen wird und zuletzt im Oktober die Prozessionen zum Señor de los Milagros.

Puno
Das wichtigste Fest der Stadt ist das der Virgen de la Candelaria während der ersten zwei Februarwochen. Am zentralen Tag folgen 200 Musikbands und ebenso viele Tanzgruppen in den verschiedensten Trachten der Prozession mit der Jungfrau, um am Ende im Stadion der Stadt an einem Wettbewerb teilzunehmen. Ursprünglich war dies ein Fest aus vorspanischer Zeit und stand in Zusammenhang mit den landwirtschaftlichen Zyklen von Saat und Ernte. Häufig gehen die Festlichkeiten direkt in den Karneval über, mit einer ähnlichen folkloristischen Farbenpracht. Zur gleichen Zeit findet auch noch die Feria de Artesanía, einer Kunsthandwerksmesse, in Puno statt, zu der Künstler aus allen Landesteilen anreisen. Weitere Feste sind in Ichu das Fest zu Ehren der heiligen Peter und Paul Ende Juli, die Fiesta des heiligen Jakobus Anfang August, die mit Musik und Folkloretänzen begangen wird, sowie im November das Fest für Manco Capac und Mama Ocllo, der Ahnen des Inkageschlechts.

Cusco
Die Region um Cusco bietet eine ganze Reihe traditioneller Feste. Das bedeutendste ist das Inti Raymi am Tag der Wintersonnenwende, dem 24. Juni. Bereits am Vortag gibt es einen Aufmarsch. Am eigentlichen Festtag erscheinen Tanzgruppen und Zuschauer aus verschiedenen Regionen. Das Fest ist dem ursprünglich auf dem Hauptplatz in Cusco begangenen Inti Raymi der Inka nachempfunden und wird alljährlich mit Darstellern nachgespielt. Der Inka und seine Qolla, Schwester und Ehefrau zugleich, werden auf Sänften und in möglichst authentischen Kostümen durch die Menge getragen. Es folgen die ranghohen Persönlichkeiten des Inkareiches und die Sonnenjungfrauen bzw. Ñustas mit zahlreichen Opfergaben in den erhobenen Händen. Der Inka vollzieht in Quechua Gebete und Riten für die Sonne bzw. für Inti, den höchsten Gott der Inka. Danach wird der Sonne ein oder zwei Lamas geopfert, um die Zukunft zu prophezeien und zum Abschluss betreten wieder Tanzgruppen den freien Platz von Sacsayhuaman, wo das Fest seit 1944 begangen wird. Das oben schon erwähnte Fest der Virgen del Carmen in Paucartambo oder auch Mamacha Carmen genannt, eine Schutzheilige der Mestizen und der Stadt, wird mit Tanzgruppen, Prozessionen, viel Musik und Chören begangen. Die Jungfrau segnet die Teilnehmer und verjagt in einer Inszenierung die Teufel auf den Ziegeldächern. Aus dem Krieg gegen die Teufel gehen am Ende die Gläubigen siegreich hervor. Das Fest findet am 15. und 16. Juli statt. Zu Fronleichnam werden 15 Heilige und Jungfrauen aus den Bezirken der Stadt Cusco und Umgebung einmal um die Plaza getragen und sind eine Woche zu Gast in der Kathedrale. Hier begrüßen sie das Corpus Christi, eine 26 kg schwere Hostie aus massivem Gold. Bei der Nachtwache werden typische Gerichte, wie Chiriuchu, Meerschweinchen mit Chilis, sowie Maisbrot und Maisbier aufgetragen. Die Heiligen ersetzen die Mumien der Inka, die zur Inkazeit in einer Prozession durch die Stadt getragen wurden. In der ersten Juniwoche findet bei Sinakara am Fuss de sAusangate das Qollur Ritt’i statt oder das Schneesternfest. 10.000 bis 20.000 Indios pilgern zu diesem Anlass in die Hochanden, um mehrere Tage und Nächte den Señor de Qollur Ritt’i zu ehren. Diese Figur ist eine Mischung aus christlichen und inkaischem Glauben. Der Höhepunkt des Festes ist die Besteigung des Ausangate (6.362 m), um den Schneestern zu suchen, der im Inneren des Berges eingeschlossen sein soll. Eisblöcke werden dann vom Gipfel ins Tal getragen, da das Gletscherwasser als heilig gilt. Nach dem Glauben der Indios erfüllen sich ihre Wünsche nur, wenn sie dieses Fest dreimal hintereinander begehen.

Trujillo
Bedeutende Feste Trujillos sind das Marinera-Festival und das Frühlings-Festival. Die Marinera ist ein peruanischer Tanz für Paare und typisch für Nordperu. Der Mann trägt dabei einen Strohhut, die Frau ein traditionelles Kleid. Das Marinera-Festival ist ein Tanzwettbewerb, der im Kolloseum von Mansiche in Trujillo im Januar und Februar stattfindet. Beim Frühlingsfestival im September und Oktober werden die Häuser und Strassen für einen Umzug der Frühlingskönigin und der allegorischen Wagen geschmückt.

Peruanische Gastronomie / Peruanische Küche

Die peruanische Küche steht im Ruf, die Kochkünste anderer Länder in Lateinamerika in den Schatten zu stellen. „Cebiche” (marinierter Fisch), „Pachamanca” (im Erdofen zubereitetes Fleischgericht mit Beilagen), „Chupe de Camarones” (Sandgarnelensuppe), „Aji de Gallina” (scharfes Huhn) und „Juane” (Reisgericht aus dem Regenwald) sind einige Beispiele für die zahlreichen Gerichte, die den Gaumen der Peruaner verwöhnen. Die Qualität und Vielzahl der Gerichte haben mehrere Gründe. Ein Grund ist die ökologische und klimatische Vielfalt des Landes (in Peru findet man 84 der insgesamt 104 verschiedenen Ökosysteme, die man weltweit unterscheidet), die Anbau vieler Arten und ein reichhaltiges Angebot für die besten Köche sicherstellen. In der peruanischen See findet man ein erstklassiges Angebot von Fisch und Meeresfrüchten, die Grundlage der leckeren Gerichte der Küstenregion sind: außerdem sind Reisgerichte, Geflügel und Lamm im Norden der Küste beliebt. Ausgezeichnete Erzeugnisse aus den Anden, darunter die vielen Kartoffel- und Maissorten, Meerschweinchenfleisch und die peruanischen Chilischotensorten sind die Grundlagen der Gerichte im Hochland und überall im Land erhältlich. Im Regenwald findet man Flussfische und Wild, mit Beilagen wie zum Beispiel Kochbanane und Maniok. Hiesige Obstarten wie Chirimoya oder Lucuma werden bei der Herstellung von außergewöhnlichen Süssspeisen verwendet. Ein weiterer Grund ist die Vermischung von westlichen und östlichen Traditionen. Im Laufe der Jahrhunderte hat man in Peru den Einfluss der spanischen Küche in Form von Suppen und Gerichten mit Soßen übernommen, der arabische Einfluss wird anhand der Süssspeisen deutlich, die Kreolenküche ist afrikanischer Abstammung, man findet italienischen Einfluss bei der Zubereitung von Teigwaren, der japanische Beitrag kommt bei Gerichten mit Fisch und Meeresfrüchten zum Ausdruck, die chinesische Küche, „Chifa” genannt, ist im ganzen Land beliebt. Aber die originelle peruanische Küche ist nicht auf traditionelle Rezepte beschränkt, sondern entwickelt sich ständig weiter, dank der tapferen jungen Kochkünstler und den außergewöhnlichen und einmaligen Schöpfungen der „neoperuanischen Küche”. Der Genuss der peruanischen Küche ist allen offen. Guten Appetit! Artikel Promperu >>>

Medizinische Hinweise – Impfungen

Eine Auslandsreisekrankenversicherung mit weltweiten Rückholdienst sollte jeder Reisende abschliessen. Diese kostet, vor allem im Hinblick auf das gesamte Reisebudget, relativ wenig.
Die nachfolgenden Informationen und Empfehlungen sollten als einführend verstanden werden. Eine gezielte Beratung durch ihren Hausarzt und/oder tropenmedizinische Institute sollte immer zu Ihren Reisevorbereitungen gehören. Wer ihn noch nicht hat sollte sich einen internationalen Impfpass (gelber Ausweis) ausstellen lassen.

Gelbfieber: Wer einen Besuch des Urwaldes plant, bzw. Aus einem südamerikanischen Infektionsgebiet nach Peru einreist, muß gegen Gelbfieber geimpft sein. Der Impfschutz beginnt 10 Tage nach der Impfung und hält 10 Jahre an.
Cholera: Es sind Einzelfälle von Cholera bekannt, touristische Gebiete waren davon jedoch bisher nicht betroffen.

Typhus: Typhusgefahr besteht im allgemeinen nur für Reisende, welche ständig mit niedrigen Hygienestandard konfrontiert sind. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Malaria: Sie ist nach wie vor ein Risiko bei Reisen in tropische Gebiete. Über Risikogebiete könne Sie sich bei Ihrem Arzt erkunden. Die Übertragung der Krankheit erfolgt über Stiche der weiblichen Anopholesmücke. Zur Vermeidung von Malaria wird zum einen auf Schutz gegen Mückenstiche (Moskitonetz, hautbedeckende Kleidung in den Abendstunden und Hautschutzmittel) und zum andren auf medikamentöse Malariaprophylaxe (Resochin, Lariam) hingewiesen. Sollten während oder nach der Reise (bis zu einem Monat Inkubationszeit) Symptome einer Malaria auftreten (Schüttelfrost, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen) sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.

Tetanus: Gegen Wundstarrkrampf sollte jeder geimpft sein (Leistung der gesetzlichen Krankenkasse)

Hepatitis: Eine Impfung gegen Hepatitis A (Gelbsucht) wird empfohlen (2. Impfungen in Abstand von 6 Monaten). Sie kann durch unsaubere Nahrung oder wasser übertragen werden. Für Hepatitis B Schutz benötigen Sie sogar drei Impfungen. Diese wird jedoch meist nur durch Spritzen oder intime Körperkontakte übertragen.

Tollwut: Aufgrund vieler streunender Hunde gibt es hierfür einen Risikofaktor. Sollten Sie gebissen werden, unbedingt und sofort einen Arzt aufsuchen. Schutzimpfungen gegen Tollwut sind möglich.

Aids: Die Immunschwächekrankheit Aids heisst in den lateinamerikanischen Ländern SIDA. Hier hilft nur die Vorbeugung durch Preservation.

Hauterkrankungen: Bei auffälligen Infektione, besonders nach dem Besuch des Dschungels, bitte einen Arzt konsultieren. Die weitaus größere Gefahr besteht durch die in den Hochlagen durch eine stark brennende Sonne (auch bei bedecktem Himmel). Ausreichend Sonnenschutz ist hier ratsam.

Höhenkrankheit: Bedingt durch den geringeren Sauerstoffgehalt der Luft (bei 3.000 m Höhe nur noch 70 %), kann es bei einigen Menschen zu Symptomen der Höhenkrankheit (Soroche) kommen. Diese äußert sich Kopfschmerzen, Unwohlsein, Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden und Schlafstörungen. Nach Anpassung des Körpers an die Höhe verschwinden diese Symptome. Ein bewährtes Mittel ist der Coca-Tee, den es überall gibt. Ansonsten viel trinken, Alkohol und Zigaretten meiden.

Um Risiken einer Erkrankung auszuschliessen hier ein paar Ratschläge. Trinken Sie nur Wasser aus abgefüllten Flaschen (überall erhältlich) und nehmen Sie auf Tagestouren ausreichend Vorrat an Wasser mit. Milch ist nicht pasteurisiert. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollte man außerhalb der Städte meiden. Fleisch- und Fischgerichte sollten gut durchgekocht und heiß serviert werden. Rohen Salate und Mayonnaise sollte man vermeiden. Gemüse nur gekocht und Obst geschält essen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Im Land gibt es ein weitverzweigtes medizinisches Netz. Behandlungen müssen sofort bezahlt werden. Medikamente sind frei erhältlich (Farmacias).
Mehr Information über Medizinische Hinweise erhalten Sie bei: Auswärtiges Amt >>

Verhalten bei Erdbeben und Tsunamis
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Noch mehr Information oder Antworten auf Ihre Fragen finden Sie unter FAQ´s >> (Oft gestellte Fragen)

 

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